Link verschicken   Drucken
 

Ereignisse

13.03.2019 Festveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des Vereins

Genau auf den Tag gründete sich vor 10 Jahren am 13.03.2009 der Verein Naturkundezentrum Spreeaue e.V. In viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit und im Zusammenschluss unterschiedlicher naturkundlicher Interessen entwickelte sich unser Verein zu einem echten naturkundlichem Zentrum in Dissen. Dabei  fanden wir auf dem Spreeauenhof einen idealen Standort auf dem in vielfältiger Art und Weise Einblicke in die Natur gegeben werden können. Die 10-jährige erfolgreiche Arbeit  war also ein guter Grund, im „Wendischen Hof“ mit den Mitgliedern und Freunden des Vereins zu feiern. Pünktlich zur Festveranstaltung konnte auch unser neuer Flyer präsentiert und an die Gäste verteilt werden. 

Der Vereinsvorsitzende Fred Kaiser würdigte in seiner Festrede die damaligen Initiatoren und dankte dem ersten Vorsitzenden Detlef Witt für seine Arbeit.  Den Dank richtete er auch an die heute immer noch sehr  aktiven „Mitglieder der ersten Stunde“ Erwin-Peter Krause, Hans-Jürgen Drabow und Dietmar Haufe sowie an Elke Schmett, die schon viele Jahre während der sehr beliebten Storchenführungen den Besuchern die Nester im Dorf Dissen zeigt.

In großer Anerkennung würdigte Fred Kaiser auch die gute Zusammenarbeit mit Helfern und Unterstützern des Vereins. Dazu gehören u.a. das Heimatmuseum  Dissen, die Leag, die Stadt Cottbus, der Landkreis Spree-Neiße, das Amt Burg, der Nabu aber auch Einzelpersonen. Stellvertretend dafür wurden Hr. Klocek, Fr. Zenker, Hr. Dr. Biemelt, Hr. Lohmann und Hr. Kschamer geehrt.

In den darauf folgenden Gratulationsreden brachten die Rednern die weitere Verbundenheit zum Verein zum Ausdruck..  Mit großer Freude wurde das von Stephan Marrack übergebene Geburtstagsgeschenk der Feuerwehr Dissen „Eine gratis Bewässerung auf dem Spreeauenhof für heiße Tage“ entgegen-genommen.

Zum Abschluss des festlichen Teils wurden alle Gäste mit einem Glas Honig, den unser Imker Reinhard Schultke mit seinen fleißigen Bienen produziert hat, überrascht. Das war gleichzeitig ein Verweis auf seinen  sich anschließenden Vortrag  „Das Universum der Bienen und was sie bedroht“, mit dem er interessante Einsichten in das Leben der Honigbienen und aus seiner 30-jähriger Erfahrung als Imker neue Erkenntnisse vermittelte. 

Der Tenor an diesem Abend war, dass auf dem guten Fundament der Vereinsarbeit weiter aufgebaut werden kann und neue Vereinsmitglieder herzlich willkommen sind.

Festredner im Präsidium
Auszeichnungen verdienter Mitglieder

11.02.2019 Exkursion zur Waldschule „Am Roggebusch“ in  Müllrose

Gegen 8 Uhr starteten Vereinsmitglieder per Auto vom Spreeauenhof  in Richtung Müllrose mit dem Ziel, sich kindgerechte  Konzepte zur ökologischen Bildung in der Waldschule „Am Roggebusch“ anzusehen.  Im Vorfeld wurden wir  durch Anne Jahn (Vereinsmitglied) auf die Waldschulphilosophie unter dem Motto

Ich höre, ich vergesse. Ich sehe und höre, ich erinnere mich. Ich sehe, höre und mache, ich verstehe.“  aufmerksam gemacht.

In der Waldschule zeigte uns Herr Boljahn (Leiter der Waldschule) die erlebnisorientierten Angebote für Kinder, um Natur in ihrer Vielfältigkeit  und in ihren Zusammenhängen spielerisch verstehen zu lernen.

Dazu gehören u.a. das „Igeldiplom“, das „Waldtheater“, die „Ameisen- und Erlebniswelt“ oder Ausstellungen mit interaktiven Elementen. Ein weiteres Anliegen der Waldpädagogik ist, zur Nachhaltigkeit im Sinne  „ Generationen denken“ anzuregen und so zur Wertebildung junger Menschen beizutragen. Vollgepackt  mit sehr kompetenten Informationen und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten  zur spielerischen  Wissensvermittlung sind wir gegen 14:30 Uhr wieder auf dem Spreeauenhof eingetroffen.  Die Exkursionsteilnehmer waren sich einig, dass die während des Besuches in der Waldschule

„Am Roggebusch“ erworbenen Kenntnisse bei der Gestaltung unserer Ausstellungen sehr gut genutzt werden können.

12.02.2019 Vortrag  „Das Nagolieren - eine innovative Kulturtechnik“

Der Verein Naturkundezentrum Spreeaue e.V. eröffnete 18 Uhr im Storchenhaus eine Vortragsreihe unter dem Motto:

 „LEBENSRÄUME UND ARTENVIELFALT  UNSERER HEIMAT"

Als erste Referentin hielt Christina Grätz (Geschäftsführerin der Firma Nagola-Re) einen sehr interessanten Vortrag zum „Nagola Re-Prinzip“, einer 4 stufigen Methodik zur Wiederansiedlung von naturräumlich typischen Wildkräutern und – blumen. Inspiriert durch den Vortrag kam es in den anschließenden Gesprächen zu einem Ideenaustausch hinsichtlich geeigneter Standorte zur Ansiedlung von heimischen Wildpflanzen in Dissen. Dabei wurden die Streuobstwiese am Spreeauenhof sowie kommunale Flächen im Dorf in Betracht gezogen. Christina Grätz bot in Zusammenarbeit mit dem Dissener Kräutergarten beratende Unterstützung bei der erforderlichen Bodenvorbereitung, der Bereitstellung von Samen und bei der Saat von Wildpflanzen durch Nagola-Re an. Insgesamt war es ein toller Vortrag mit zukunftsträchtigen Ideen für den Verein.                                                                            

Vortrag Frau Grätz NagolaRe
reges Interesse
angeregte Diskussionen

März 2012 - Naturkundezentrum Spreeaue e.V. erhält Spende von der Sparkasse Spree-Neiße

 

Am 08. 2012 März übergaben Vetreter der Sparkasse im Rahmen einer kleinen Feier im Lobedanhaus an 16 Vereine der Region Spenden in einer Gesamthöne von 27 800 Euro. Das Geld stammt traditionell aus der PS-Lotterie. Auch unser Verein war unter den Empfängern, Vereinsvorsitzender Detlef Witt sowie Ulrich Günther und Dietmar Haufe durften von Herrn Bernd Kühner (Direktor Cottbus Nord) und Herrn Nico Jarick (Geschäftsstellenleiter Cottbus Center Sielow) einen Scheck über 1500 Euro entgegen nehmen.

Der Verein Naturkundezentrum Spreeaue e.V. bedankt sich recht herzlich!

 

Februar 2012 - Vertragsunterzeichnung für das Interreg 4A Projekt "Wärme aus einheimischer Biomasse" im Spreeauenhof

 

Am Freitag, den 24. Februar 2012, 11 Uhr fand im Spreeauenhof Dissen die Unterzeichnung eines Interreg 4A Förderprojektes statt, das die Forschung, Entwicklung und Implementierung innovativer Technologien zur Nutzung von einheimischer Biomasse für die Wärmeversorgung zum Gegenstand hat.

Im Rahmen des grenzüberschreitenden, deutsch-polnischen EUFörderprogramms arbeiten der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik von der BTU Cottbus und die Staatliche Fachhochschule Sulechów (PWSZ w Sulechowie) als Partner eng zusammen.

 

Das Interreg 4 A-Projekt verbindet Forschungsprojekt und Regionalentwicklungsprogramm in einem. So wurden am 24. Februar

2012 insgesamt zwei Vereinbarungen geschlossen:

  • ein Fördervertrag zwischen dem Ministerium für regionale Entwicklung Polen und der BTU Cottbus und
  • Kooperationsvertrag zwischen der BTU Cottbus und der Gemeinde Dissen-Striesow

 

Während der dreijährigen Projektlaufzeit soll vordergründig die energetische Verwertung von Reststoffen aus der Land- und Forstwirtschaft, die einen Heizwert aber keinen Nährwert besitzen, wissenschaftlich untersucht. Dazu gehören beispielsweise Heu, Stroh, Schalen oder Grünschnitt. Ebenso werden die Entwicklung optimierter Landnutzungssysteme wie auch die Verwertung von Bioasche als Dünger im Sinne einer Kreislaufwirtschaft untersucht.

Prof. Hans Joachim Krautz, Inhaber des Lehrstuhl Kraftwerkstechnik an der BTU Cottbus, betont die wissenschaftliche Herausforderung, die die Nutzung dieser bislang nicht genutzten Ressourcen bedeutet: „Die Verbrennung von biogenen Reststoffen ist wesentlich komplizierter als die von Holz, da der hohe Asche- und Chlorgehalt zu Verschlackung und Korrosion führt. Wegen der steigenden Holzpreise müssen wir uns aber dem Thema stellen.“ Für den Praxistest mit den hergestellten Biomischpellets wird im Spreeauenhof der Gemeinde Dissen im Laufe des Jahres ein 40 kWForschungskessel aufgestellt. Weitere Kessel der Größe 80 kW sind in einer Schule in Sława (Polen) und beim Förderverein „Kinder- und Jugend-Kanusport“ in Forst (Lausitz) geplant.

Die Wissenschaftler des Lehrstuhls Kraftwerkstechnik haben in den vergangenen Jahren ein beachtliches Technikum aufgebaut, das alle Geräte zur Verarbeitung und Verbrennung von Biofestbrennstoffen zur Verfügung stellt: Mit Mühlen, dem Trockner, einem Pelletierer, einem Brikettierer sowie mit den Siebmaschinen wird praktisch jeder Biofestbrennstoff soweit aufbereitet, dass er im lehrstuhleigenen Schubrostkessel verbrannt werden kann. Die wissenschaftliche Auswertung findet im Asche- und Brennstofflabor statt.

 

Weitere Informationen

Dipl.-Ing. (FH) Robert Guder, Wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Lehrstuhl Kraftwerkstechnik, BTU Cottbus, Tel: (0355) 69- 36 95

 

Quelle: Presseinformation der BTU Cottbus (018/2012, 24.02.2012)

 

März 2001  - Gründung des Vereins

 

Am 13.03.20101 fand die Versammlung zur Gründung des Naturkundezentrum Spreeaue e.V. statt.

Die Gründungsmitglieder hatten die ersten strukturellen Maßnahmen der Renaturierung der Spreeaue aufmerksam verfolgt und haben sich verpflichtet die Ergebnisse und die Wirkungen auf die Natur- und Pflanzenwelt einem breiten Publikum zu vermitteln.